Drohnen Kamerasettings: Perfekte Bilder einfangen
Die Faszination der Luftbildfotografie und -videografie ist ungebrochen. Mit einer Drohne eröffnen sich Perspektiven, die früher nur mit großem Aufwand oder gar nicht möglich waren. Doch eine hochwertige Drohne allein garantiert noch keine atemberaubenden Aufnahmen. Der wahre Unterschied liegt oft in der Meisterschaft der Drohnen Kamerasettings. Wer die Kontrolle über ISO, Blende, Verschlusszeit und Co. übernimmt, kann selbst unter schwierigen Bedingungen professionelle Ergebnisse erzielen und seine Luftaufnahmen optimieren.
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Viele Drohnenpiloten verlassen sich zu Beginn auf die Automatikmodi ihrer Fluggeräte. Das ist für den Einstieg auch völlig in Ordnung. Doch um wirklich das Maximum aus den Aufnahmen herauszuholen und eine eigene visuelle Handschrift zu entwickeln, ist das Verständnis und die manuelle Anpassung der Einstellungen unerlässlich. Dieser Artikel führt Sie durch die wichtigsten Parameter und gibt praktische Tipps, wie Sie Ihre Drohnen Kamerasettings für jede Situation optimieren können.
Die Grundlagen verstehen: ISO, Blende und Verschlusszeit
Jede Kamera, ob am Boden oder in der Luft, basiert auf dem Zusammenspiel dieser drei Kernparameter, die das „Belichtungsdreieck“ bilden. Sie bestimmen, wie viel Licht auf den Sensor trifft und wie das Bild letztendlich aussieht.
- ISO (Lichtempfindlichkeit): Der ISO-Wert gibt an, wie empfindlich der Sensor auf Licht reagiert. Ein niedriger ISO-Wert (z.B. 100 oder 200) führt zu weniger Bildrauschen und höherer Bildqualität, erfordert aber mehr Licht. Höhere ISO-Werte (z.B. 800 oder 1600) sind ideal für schlechte Lichtverhältnisse, können aber zu sichtbarem Rauschen führen. Für die meisten Drohnenaufnahmen bei Tageslicht streben Sie einen möglichst niedrigen ISO-Wert an.
- Blende (Aperture): Die Blende steuert die Größe der Öffnung, durch die das Licht auf den Sensor fällt. Sie wird in f-Stops (z.B. f/2.8, f/4, f/8) angegeben. Eine kleinere f-Zahl (z.B. f/2.8) bedeutet eine größere Öffnung, mehr Licht und eine geringere Tiefenschärfe (Hintergrundunschärfe). Eine größere f-Zahl (z.B. f/8) bedeutet eine kleinere Öffnung, weniger Licht und eine größere Tiefenschärfe. Viele Drohnenkameras verfügen über eine feste Blende, aber bei Modellen mit variabler Blende können Sie damit die Tiefenschärfe und die Lichtmenge präzise steuern.
- Verschlusszeit (Shutter Speed): Die Verschlusszeit bestimmt, wie lange der Sensor dem Licht ausgesetzt ist. Eine schnelle Verschlusszeit (z.B. 1/1000 Sekunde) friert Bewegungen ein und eignet sich gut für schnelle Objekte oder helle Bedingungen. Eine langsame Verschlusszeit (z.B. 1/50 Sekunde) erzeugt Bewegungsunschärfe, was bei Wasserfällen oder fließenden Wolken künstlerisch wirken kann, aber auch zu verwackelten Bildern führen kann, wenn die Drohne nicht stabil ist. Für Videoaufnahmen gilt die Faustregel, die Verschlusszeit auf das Doppelte der Bildrate einzustellen (z.B. 1/50 Sekunde bei 25 fps), um eine natürliche Bewegungsunschärfe zu erzielen.
Weißabgleich und Farbprofile: Realismus oder künstlerische Freiheit
Der Weißabgleich (White Balance, WB) sorgt dafür, dass weiße Objekte im Bild auch wirklich weiß erscheinen und keine Farbstiche aufweisen. Automatische Weißabgleich-Einstellungen sind oft gut, aber für konsistente und präzise Farben ist die manuelle Einstellung vor dem Flug ratsam. Wählen Sie Voreinstellungen wie „Tageslicht“, „Bewölkt“ oder „Schatten“ entsprechend den aktuellen Wetterbedingungen. Für professionelle Ergebnisse empfiehlt es sich, den Weißabgleich manuell anhand einer grauen Referenzfläche einzustellen.
Farbprofile, oft auch als „Picture Styles“ oder „LUTs“ (Look-Up Tables) bezeichnet, beeinflussen, wie Farben, Kontrast und Schärfe im Bild verarbeitet werden. Viele Drohnen bieten flache Farbprofile (z.B. D-Log, Cinelike), die weniger Kontrast und Sättigung aufweisen. Diese Profile eignen sich hervorragend für die Postproduktion, da sie maximale Flexibilität bei der Farbkorrektur und dem Grading bieten. Wenn Sie jedoch direkt „fertige“ Aufnahmen wünschen und weniger Zeit in die Nachbearbeitung investieren möchten, können Sie auch Standardprofile nutzen, die bereits eine höhere Sättigung und Kontrast aufweisen.
Schärfe und Fokus: Jedes Detail zählt
Ein scharfes Bild ist das A und O professioneller Luftaufnahmen. Die meisten Drohnenkameras verwenden einen Autofokus, der in der Regel zuverlässig arbeitet. Achten Sie jedoch darauf, dass der Fokuspunkt korrekt auf das gewünschte Motiv gesetzt ist. Bei Landschaftsaufnahmen in großer Höhe ist es oft sinnvoll, den Fokus manuell auf „Unendlich“ zu stellen, um sicherzustellen, dass alles von der Drohne bis zum Horizont scharf ist. Überprüfen Sie Ihre Fokus-Einstellungen immer vor dem Start und während des Fluges.
ND-Filter: Dein bester Freund bei hellem Licht
Gerade bei strahlendem Sonnenschein kann es schwierig sein, die gewünschte Verschlusszeit (z.B. 1/50 Sekunde für Videos) zu erreichen, ohne das Bild zu überbelichten. Hier kommen ND Filter Set Drohne ins Spiel. Neutraldichtefilter (ND-Filter) reduzieren die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft, ohne die Farben zu beeinflussen. Sie sind wie eine Sonnenbrille für Ihre Kamera. Durch die Verwendung von ND-Filtern können Sie eine längere Verschlusszeit wählen, selbst bei hellem Tageslicht, und so ein natürlicheres Bewegungsgefühl in Ihren Videos erzeugen. Es gibt verschiedene Stärken (z.B. ND4, ND8, ND16, ND32), die je nach Lichtverhältnissen eingesetzt werden.
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Kamerasettings für verschiedene Lichtverhältnisse
Die Anpassung der Drohnen Kamerasettings an die jeweiligen Lichtverhältnisse ist entscheidend, um die Luftaufnahmen optimieren zu können.
- Goldene Stunde (Sonnenaufgang/Sonnenuntergang): Dies ist die Lieblingszeit vieler Fotografen. Das weiche, warme Licht bietet eine wunderschöne Atmosphäre. Verwenden Sie einen niedrigen ISO-Wert (100-200), eine angepasste Verschlusszeit (oft 1/50 Sekunde für Videos) und einen manuellen Weißabgleich (z.B. „Bewölkt“ oder „Schatten“, um die Wärme zu betonen). Achten Sie auf den Dynamikumfang, da die Kontraste zwischen hellen und dunklen Bereichen hoch sein können.
- Mittagssonne: Die Mittagssonne ist oft hart und erzeugt starke Schatten. Hier sind ND-Filter unerlässlich, um die Belichtung zu kontrollieren und eine angemessene Verschlusszeit zu ermöglichen. Halten Sie den ISO-Wert so niedrig wie möglich. Ein leichter Farbstich ins Bläuliche kann auftreten; ein manueller Weißabgleich hilft, dies zu korrigieren.
- Bewölkter Himmel: Ein bewölkter Himmel bietet diffuses, weiches Licht, das ideal für gleichmäßige Ausleuchtung ist. Sie benötigen möglicherweise keinen ND-Filter und können mit einem niedrigen ISO-Wert und einer längeren Verschlusszeit arbeiten. Der Weißabgleich sollte auf „Bewölkt“ eingestellt werden.
- Nachtaufnahmen: Nachtaufnahmen mit Drohnen sind anspruchsvoll. Sie müssen den ISO-Wert erhöhen (was zu Rauschen führt) oder die Verschlusszeit verlängern (was zu Bewegungsunschärfe führt). Eine Kombination aus beidem, oft mit einem Kompromiss, ist nötig. Experimentieren Sie mit verschiedenen Einstellungen. Achten Sie auf die Stabilität der Drohne, um Verwacklungen bei längeren Belichtungszeiten zu vermeiden.
Zusätzliche Ausrüstung für bessere Aufnahmen
Neben den richtigen Einstellungen kann auch passendes Zubehör einen großen Unterschied machen. Eine Drohnen Speicherkarte mit hoher Schreibgeschwindigkeit ist unerlässlich für 4K-Videos. Ein Drohnen Objektivschutz bewahrt die empfindliche Linse vor Kratzern. Für die Nachbearbeitung kann ein kalibrierter Bildschirm wie ein Farbkalibrierung Bildschirm dabei helfen, die Farben Ihrer Luftaufnahmen präzise zu beurteilen und anzupassen. Und nicht zuletzt eine robuste Drohnen Kameratasche schützt Ihr wertvolles Equipment beim Transport.
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Postproduktion als Ergänzung der Drohnen Kamerasettings
Auch wenn Sie die Kamerasettings perfektioniert haben, ist die Postproduktion ein wichtiger Schritt, um das Beste aus Ihren Aufnahmen herauszuholen. Hier können Sie Farben anpassen, Kontraste optimieren, Schärfe nachjustieren und eventuelles Rauschen reduzieren. Wenn Sie mit flachen Farbprofilen arbeiten, ist die Farbkorrektur in der Nachbearbeitung unerlässlich, um Ihren Videos den gewünschten Look zu verleihen und die Luftaufnahmen optimieren zu können.
Fazit
Die Beherrschung der Drohnen Kamerasettings ist eine Reise, die Übung und Experimentierfreude erfordert. Beginnen Sie damit, die Grundlagen von ISO, Blende und Verschlusszeit zu verstehen und diese bewusst einzusetzen. Nutzen Sie ND-Filter bei hellem Licht und passen Sie Ihre Einstellungen an die jeweiligen Lichtverhältnisse an. Mit jedem Flug werden Sie ein besseres Gefühl dafür entwickeln, welche Einstellungen die gewünschten Ergebnisse liefern. Verlassen Sie sich nicht blind auf die Automatik, sondern übernehmen Sie die Kontrolle – Ihre Zuschauer werden es Ihnen mit beeindruckenden Luftaufnahmen danken!
Häufig gestellte Fragen
Was sind ND-Filter und warum sind sie für Drohnen wichtig?
ND-Filter, auch bekannt als Neutraldichtefilter, sind essenzielle Drohnen Zubehör, die die Lichtmenge reduzieren, die auf den Kamerasensor trifft, ohne die Farbwiedergabe zu beeinflussen. Sie funktionieren ähnlich wie eine Sonnenbrille für Ihre Kamera Drohne.
Ihre Bedeutung für Drohnen liegt in der Möglichkeit, die Verschlusszeit auch bei hellem Tageslicht zu verlängern. Dies ist entscheidend, um den sogenannten „cinematischen Look“ in Videos zu erzielen. Eine Faustregel besagt, dass die Verschlusszeit das Doppelte der Bildrate betragen sollte (z.B. 1/50 Sekunde bei 25 fps). Ohne ND-Filter müsste man bei Sonnenschein die Blende stark schließen oder die ISO-Empfindlichkeit reduzieren, was die Bildqualität beeinträchtigen kann. Mit einem ND Filter Set Drohne lassen sich überbelichtete Aufnahmen vermeiden, Bewegungsunschärfe kontrollieren und flüssigere, professioneller aussehende Videos aufnehmen. Sie ermöglichen auch eine größere Kontrolle über die Schärfentiefe, selbst bei weit geöffneter Blende.
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Wie wähle ich das richtige ND-Filter-Set für meine Drohne?
Die Auswahl des passenden ND Filter Set Drohne hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst ist die Kompatibilität entscheidend: Stellen Sie sicher, dass das Filterset speziell für Ihr Drohnenmodell entwickelt wurde. Die Filter müssen präzise auf das Objektiv passen und dürfen das Gimbal oder die Flugdynamik nicht beeinträchtigen.
Zweitens sollten Sie die Lichtverhältnisse berücksichtigen, unter denen Sie am häufigsten fliegen. Ein gutes Set enthält in der Regel Filter mit unterschiedlichen Stärken (z.B. ND4, ND8, ND16, ND32, ND64), um von leicht bewölkt bis sehr sonnig alle Situationen abzudecken. Für Videografen sind oft auch ND/PL Filter Sets interessant, die zusätzlich eine Polarisationsfunktion bieten. Achten Sie auf hochwertige Materialien, die kratzfest und wasserabweisend sind, um die Langlebigkeit und optische Qualität zu gewährleisten. Lesen Sie Produktbewertungen und vergleichen Sie verschiedene Drohnen Filter, um die beste Wahl für Ihre Bedürfnisse zu treffen.
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Welche Kameraeinstellungen sind grundlegend für Drohnenfotografie?
Für beeindruckende Drohnenfotos sind einige grundlegende Kameraeinstellungen entscheidend. Das Verständnis von ISO, Blende und Verschlusszeit ist hierbei unerlässlich. Die ISO-Einstellung bestimmt die Lichtempfindlichkeit des Sensors; halten Sie sie so niedrig wie möglich (z.B. ISO 100), um Bildrauschen zu minimieren. Die Blende (oft fix bei Drohnenkameras) beeinflusst die Schärfentiefe und die Lichtmenge. Eine offene Blende (kleiner f-Wert) lässt mehr Licht herein und erzeugt eine geringere Schärfentiefe, während eine geschlossene Blende (großer f-Wert) mehr Schärfentiefe und weniger Licht bietet.
Die Verschlusszeit regelt, wie lange der Sensor belichtet wird. Für scharfe Fotos bei Wind ist eine kürzere Verschlusszeit besser, während für künstlerische Bewegungsunschärfe (z.B. bei Wasserfällen) eine längere Verschlusszeit gewählt wird. Hier kommen ND Filter ins Spiel, um die Verschlusszeit bei Tageslicht zu verlängern, ohne überzubelichten. Der Weißabgleich sollte manuell an die Lichtverhältnisse angepasst werden, um natürliche Farben zu gewährleisten. Experimentieren Sie auch mit dem Farbmodus (z.B. D-Log oder Flat-Profile für Videografie) und schießen Sie im RAW-Format für maximale Flexibilität in der Nachbearbeitung.
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Gibt es spezielle Filter für FPV-Drohnen?
Ja, auch für FPV-Drohnen gibt es spezielle Filter, die jedoch oft andere Anforderungen erfüllen müssen als Filter für klassische Kamera-Drohnen. Da FPV-Drohnen für dynamische und oft riskante Manöver gebaut sind, müssen ihre Drohnen Filter besonders robust und leicht sein, um das Flugverhalten nicht negativ zu beeinflussen. Viele FPV-Drohnen verwenden Kameras mit festen Blenden, was ND-Filter umso wichtiger macht, um die Verschlusszeit bei hellem Licht zu kontrollieren und den gewünschten Motion Blur zu erzielen.
Spezielle ND Filter Sets für FPV-Modelle sind oft so konzipiert, dass sie einfach und sicher befestigt werden können, um auch bei hohen Geschwindigkeiten oder abrupten Bewegungen nicht abzufallen. Sie helfen dabei, Überbelichtung zu vermeiden und Details in hellen Himmelsbereichen zu bewahren, was für die immersive FPV-Erfahrung von großer Bedeutung sein kann. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass die Filter explizit für Ihr FPV-Drohnenmodell ausgewiesen sind und aus schlagfesten Materialien gefertigt wurden.
Wie beeinflussen ND-Filter die Videoqualität einer Drohne?
ND-Filter haben einen signifikanten positiven Einfluss auf die Videoqualität von Drohnenaufnahmen, insbesondere bei hellem Tageslicht. Der Hauptvorteil ist die Möglichkeit, die Verschlusszeit zu steuern, um den sogenannten „cinematischen Motion Blur“ zu erzeugen. Dies bedeutet, dass sich bewegende Objekte oder die Bewegung der Drohne selbst eine leichte, angenehme Unschärfe aufweisen, die Videos flüssiger und professioneller wirken lässt, anstatt abgehackt und übermäßig scharf.
Ohne ND Filter müsste die Kamera bei Sonnenschein eine sehr kurze Verschlusszeit wählen, was zu einem „Stroboskop-Effekt“ oder „Jello-Effekt“ führen kann, bei dem Bewegungen unnatürlich aussehen. Darüber hinaus helfen ND-Filter, Überbelichtung zu vermeiden, indem sie die Belichtungseinstellungen der Kamera in einem optimalen Bereich halten. Dies bewahrt Details in Lichtern und Schatten und sorgt für einen besseren Dynamikbereich. Die Farben bleiben natürlich und gesättigt, da die Filter die Farbwiedergabe nicht verändern. Kurz gesagt, ein passendes Drohnen Filter Set ist unerlässlich für hochwertige, filmreife Drohnenvideos.
Kann ich ND-Filter auch bei schlechten Lichtverhältnissen verwenden?
ND-Filter sind grundsätzlich dafür konzipiert, die Lichtmenge zu reduzieren, die auf den Kamerasensor trifft. Daher ist ihre Verwendung bei schlechten Lichtverhältnissen – wie in der Dämmerung, bei Nacht oder in sehr bewölkten, dunklen Umgebungen – in der Regel nicht empfehlenswert und sogar kontraproduktiv.
Bei geringem Umgebungslicht benötigt der Sensor so viel Licht wie möglich, um ein gut belichtetes Bild zu erzeugen. Wenn Sie in solchen Situationen einen ND Filter anbringen, würde dieser das ohnehin knappe Licht weiter reduzieren. Die Kamera müsste dann entweder die ISO-Empfindlichkeit drastisch erhöhen, was zu starkem Bildrauschen führt, oder die Verschlusszeit extrem verlängern. Eine zu lange Verschlusszeit würde jedoch zu unscharfen Bildern oder Videos führen, da selbst kleinste Bewegungen der Drohne oder des Motivs verwischt würden. In Umgebungen mit wenig Licht sollten Sie ND-Filter entfernen und stattdessen die ISO-Einstellung sorgfältig anpassen und gegebenenfalls die Blende so weit wie möglich öffnen, um die bestmögliche Bildqualität zu erzielen. Es gibt jedoch spezielle UV-Filter, die zum Schutz des Objektivs auch bei schlechten Lichtverhältnissen angebracht bleiben können, da sie die Lichtmenge kaum beeinflussen.
Welche Vorteile bieten ND/PL-Filter gegenüber reinen ND-Filtern?
ND/PL-Filter sind eine Kombination aus Neutraldichtefiltern (ND) und Polarisationsfiltern (PL) und bieten daher die Vorteile beider Filtertypen in einem einzigen Produkt. Während reine ND Filter primär dazu dienen, die Lichtmenge zu reduzieren und die Verschlusszeit zu verlängern, fügt die Polarisationskomponente weitere entscheidende Vorteile hinzu.
Der Hauptvorteil von ND/PL Filter Sets ist die Reduzierung von Blendungen und Reflexionen. Dies ist besonders nützlich beim Filmen über Wasser, Glas oder anderen reflektierenden Oberflächen, wo sie störende Spiegelungen eliminieren können. Gleichzeitig intensivieren sie die Farben, insbesondere Blau im Himmel und Grün in der Vegetation, was zu lebendigeren und kontrastreicheren Aufnahmen führt. Der Himmel erscheint tiefer blau und Wolken definierter. Da sie die Lichtreduktion mit der Polarisationsfunktion kombinieren, sparen sie Gewicht und Platz an der Drohne, was bei Fluggeräten immer ein wichtiger Faktor ist. Für Drohnenpiloten, die sowohl die Verschlusszeit kontrollieren als auch Reflexionen minimieren und die Farbsättigung verbessern möchten, sind ND/PL-Filter oft die bevorzugte Wahl.
Was ist der Unterschied zwischen CPL- und UV-Filtern bei Drohnen?
CPL-Filter (Circular Polarizer) und UV-Filter (Ultraviolett-Filter) haben unterschiedliche Funktionen, die jedoch beide zur Verbesserung der Bildqualität und zum Schutz des Objektivs Ihrer Drohnenkamera beitragen können. Ein CPL Filter Drohne ist hauptsächlich dazu da, Reflexionen und Blendungen von nicht-metallischen Oberflächen wie Wasser, Glas oder nassem Laub zu reduzieren. Er kann durch Drehen eingestellt werden, um den gewünschten Polarisationsgrad zu erreichen. Dies führt nicht nur zu einer Verringerung von Spiegelungen, sondern auch zu einer Intensivierung der Farben und Kontraste, besonders bei blauem Himmel und grüner Vegetation.
Ein UV Filter Drohne hingegen blockiert ultraviolettes Licht, das bei hohen Höhen oder über weite Distanzen zu einem leichten Blaustich oder Dunst in den Aufnahmen führen kann. Sein primärer und oft wichtigster Nutzen ist jedoch der physikalische Schutz des empfindlichen Kameraobjektivs vor Staub, Kratzern, Fingerabdrücken oder kleineren Stößen. Er ist im Grunde eine „Opferlinse“, die im Falle eines Schadens leicht und kostengünstig ersetzt werden kann. Während der CPL-Filter aktiv zur Bildgestaltung beiträgt, ist der UV-Filter eher ein passiver Schutz und eine geringfügige Qualitätsverbesserung. Viele Drohnen Filter Sets enthalten oft beide Typen, um maximale Flexibilität und Schutz zu bieten.